Moonshine galt zu Beginn des 20. Jahrhunderts in den USA als Synonym für illegal hergestellte Spirituosen. Destilliert wurde im Schutz der Dunkelheit, denn erst am 5. Dezember 1933 wurde nach nunmehr 13 Jahren die Prohibition aufgehoben. Die Herstellung, der Transport und der Verkauf alkoholischer Produkte waren damit wieder gestattet. Der Rest der Unternehmensgeschichte spielt jedoch in Deutschland: Die Köpfe hinter dem O’Donnell Moonshine sind die Berliner August Ulrich und Philip Morsink. In Kooperation mit der Brennerei Gebrüder Sünner aus Köln werden inzwischen unterschiedliche Spirituosen hergestellt.

O’Donnell Moonshine – Wild West und deutsches Handwerk

Eines fällt bei den O’Donnell-Produkten sofort auf: Es gibt keine Flaschen. Dahinter steckt nicht etwa der Trend des Servierens von Speisen in Weckgläsern, sondern erneut die amerikanische Geschichte. Während der Prohibition füllten die Bauern ihre eigens hergestellten Schnäpse in die unauffälligen Gefäße ab, die sonst zum Einkochen von Obst verwendet wurden. Die South Side O’Donnell Gang zählte zu den erfolgreichsten Händlern der Chicagoer Unterwelt und duellierte sich regelmäßig mit dem berühmten Al Capone um die Vorherrschaft. Dabei legte die Gruppe um Spike O’Donnell stets Wert auf hohe Qualität und hielt sich vornehmlich an deutschstämmige Schnapsproduzenten. Nun kreuzen sich diese Pfade der Geschichte erneut und glücklicherweise in Deutschland.

Den Mythos in die Moderne katapultieren?

Unbedingt! Und dieser Schritt ist dem Team von O’Donnell Moonshine überaus gut gelungen. Neben dem „Original“ Weizenbrand mit 38 % vol. gibt es den sommerlichen „Bitter Rose“-Likör mit 25 % vol und den winterlichen „Bratapfel“-Likör mit nur 20 % vol, doch damit nicht genug: Im Juli 2016 präsentiert O’Donnell Moonshine den „High Proof“ mit sage und schreibe 51,2 % vol. Der „High Proof“ atmet den Duft der heimlichen Freiheit und nimmt mit seinem bemerkenswert hohen Alkoholgehalt Bezug auf das Ende der Prohibition am 5.12. im Jahr 1933. Somit sorgt O’Donnell Moonshine für echte Wild-West-Atmosphäre im heimischen Wohnzimmer oder auf der nächsten Party. Doch Schmuggelware ist knapp, der „High Proof“ auf 1000 Flaschen zu je 39,90 € limitiert und selbstverständlich nur bei ausgewählten Händlern sowie direkt bei O’Donnell erhältlich.


  • Spirituose: Likör & Weizenbrand
  • Made in Germany
  • Alkoholgehalt: 20% vol. / 25% vol. / 38% vol. / 51,2% vol.
  • Flascheninhalt: 0,35l & 0,7l

Fotoquelle / Web: odonnell.de

Shop: odonnell.de


Autor: michael-wodz.de

Ein Artikel des STAMMTISCH. Magazins: stammtisch-magazin.de