Hinter dem klangvollen Namen O49 Gin (O wie Oskar, nicht 0 wie 0%) verbirgt sich ein Gin, der derzeit für einiges Aufsehen in der Getränkebranche sorgt. Der Gin aus dem Osnabrücker Raum punktet mit satten 49% vol., 11 feinen Botanicals und einem Bio-Zertifikat – beste Voraussetzungen also, um zum neuen Lieblings-Gin zu avancieren.

„…dann brennen wir eben unseren Eigenen!“

Etwa dieser Satz beschäftigte die Unternehmer René Strothmann und Michael Sander vor einigen Jahren, als sie von dem Gin-Angebot in einem Lokal mal wieder wenig erfreut waren. Gin ist hip und so sprießen neue Gin-Sorten aus dem Boden wie die Pilze. Strothmann und Sander hatten irgendwann einfach keine Lust mehr, sich von miesen Gins enttäuschen zu lassen, und plötzlich war der Traum vom eigenen Gin geboren. Leider hat das Selbstbrennen so seine Tücken, weshalb der O49 nun in der Traditionsdestillerie Dwersteg in Steinfurt hergestellt wird. Dwersteg hat sich auf die Herstellung von Bio-Spirituosen spezialisiert, sodass der O49 hier in den besten Händen liegt. Strothmann und Sander können die Finger allerdings nicht ganz vom Brennen lassen: Den charakteristischen O49-Schriftzug brennen sie nach wie vor selbst mit einer eigens dafür konstruierten Maschine in jeden Korken.

Ein Stück Heimat im Glas – O49 Gin

In den O49 kommen nur bio-zertifizierte Zutaten. Der Gin aus dem Osnabrücker Raum geht durchaus als regionale Spezialität durch, denn das besondere Schmankerl unter seinen Botanicals ist der Salbei aus dem Teutoburger Wald. Daneben kommen unter anderem noch Hopfen, Lavendel, Ingwer und natürlich Wacholderbeeren in die Destille. Alle Zutaten stammen aus kotrolliert biologischem Anbau und werden so lange gebrannt, bis sie 49% vol. erreicht haben, was den Alkoholgehalt der gängigen Sorten deutlich übersteigt. Der Name O49 ergibt sich in irgendeiner Form aus all diesen Fakten: Das O steht entweder für Organic oder für Osnabrück und die 49 entweder für den beachtlichen Alkoholgehalt oder den Osnabrücker Postleitzahlenbereich. Je nach Neigung und regionaler Verbundenheit darf der Gin-Gourmet sich eine der beiden Varianten aussuchen.

Geschmack

Trotz der 49% ist der Gin auch Pur gut genießbar. Zusätzlich zu den typischen, trockenen und feinherben würzigen Noten von Wacholderbeeren gibt es noch eine Florale-Note. Begleitet wird das ganze von Salbei-Aromen, Lavendel und einer leichten Lakritznote. Aufgrund der DNA empfehlen wir den Gin mit dem Elderflower Tonic von Fever Tree! Als Garnierung eignen sich ganz klassisch Zitrusfrüchten oder auch Salbeiblätter. Anschließend entstehen Gefühle wie bei Oma im Kräutergarten 😉


Unsere Drink-Empfehlung

Aperol Spritz kennen wir nun alle. Die perfekte alternative für alle Gin-Liebhaber heißt: Bloody Orange 49! Wesentlich milder und nicht so herb wie der Aperol Spritz. Der Drink dürfte auch der Frauenwelt so richtig gut schmecken. Cheers!

Bloody Orange 49

 

 

Bloody Orange 49:

  • 5cl O49 Gin
  • 6cl Sekt (trocken)
  • 16cl San Pellegrino Aranciata Rossa
  • 2-4 Orangenscheiben

Eiswürfel und Orangenscheiben in ein Weinglas geben und mit O49, Sekt und San Pellegrino auffüllen. Cheers!

 

DNA: #mild #süß #orange #fruchtig #salbei #floral #ausbalanciert


  • Spirituose: Gin
  • Made in Germany
  • Alkoholgehalt: 49% vol.
  • Flascheninhalt: 0,7l
  • Preis pro Liter: 55€
  • Händler: Spirituosen Wolf

Fotoquelle: spirit49.de


Autor: michael-wodz.de

Ein Artikel des STAMMTISCH. Magazins: stammtisch-magazin.de